Wiederkehrende Geometrie beherrschen
Ein Kissen in mehreren Breiten, eine Abdeckung in unterschiedlichen Längen oder eine Tasche mit veränderter Tiefe: Solche Varianten teilen ein Konstruktionsprinzip. Parametrische Vorlagen machen relevante Maße zum Ausgangspunkt der Anpassung.
Abhängigkeiten statt Einzelkorrekturen
Lege fest, welche Maße variabel sind und welche Beziehungen erhalten bleiben müssen. Ändert sich die Breite einer Fläche, können Anschlusskanten, Eckformen oder Markierungspositionen betroffen sein. Prüfe diese Beziehungen anhand typischer und extremer Varianten.
Eine Vorlage ist auch eine Arbeitsanweisung
Gib Parametern verständliche Namen und dokumentiere zulässige Werte. Halte fest, für welches Material und welche Verarbeitung die Vorlage erprobt wurde. Die Produktvariante ist erst freigegeben, wenn ihre Geometrie und Verarbeitung geprüft wurden.
- Referenzvariante definieren
- Kleinste und größte zulässige Variante prüfen
- Freigegebene Vorlagen von Experimenten trennen
Parametrik und Gradierung unterscheiden
Eine maßabhängige Variante ist nicht automatisch eine fachgerechte Bekleidungsgradierung. Größentabellen, Körperproportionen und Passform verlangen eigene Regeln. Teste deine Anforderungen mit einem realen Artikel.