Die Sprache der Schnittmuster.
Fachbegriffe verständlich erklärt: CAD, Nesting, Schnittlage, Fadenlauf, DXF, Nahtzugabe, Parametrik und Materialausnutzung.
- CAD
- Computer Aided Design: rechnergestütztes Konstruieren. Textile 2D-CAD-Systeme beschreiben Schnittteile mit Geometrie und zusätzlichen Fertigungsinformationen.
- DXF
- Ein CAD-Austauschformat. Die Endung allein garantiert nicht, dass Maßstab, Ebenen und branchenspezifische Daten zwischen zwei Programmen unverändert bleiben.
- Fadenlauf
- Die vorgesehene Ausrichtung eines Schnittteils zum Material. Sie beeinflusst Verhalten und Optik und kann die zulässige Drehung beim Nesting einschränken.
- Gradierung
- Die fachlich definierte Übertragung eines Schnitts auf weitere Größen. Sie berücksichtigt Größenregeln und ist nicht gleichbedeutend mit gleichmäßigem Skalieren.
- Nahtzugabe
- Der Bereich zwischen Naht- und Schnittlinie. Seine Ausführung richtet sich nach Material, Verbindung und Verarbeitung.
- Nesting
- Die Anordnung von Schnittteilen auf einer verfügbaren Materialfläche unter festgelegten Regeln, beispielsweise zu Richtung, Abstand und Stückzahlen.
- Parametrik
- Die Beschreibung einer Geometrie über veränderbare Werte und deren Beziehungen. Eine Vorlage kann damit definierte Varianten eines Produkts abbilden.
- Passzeichen
- Eine Markierung zur Zuordnung oder Ausrichtung zusammengehöriger Teile bei der Verarbeitung. Form und Position müssen zur Fertigung passen.
- Revision
- Ein unterscheidbarer Bearbeitungsstand. Eine klare Revisionsbezeichnung hilft, Freigaben und spätere Änderungen nachvollziehbar zu halten.
- Schnittlage / Marker
- Eine konkrete Zusammenstellung und Anordnung der benötigten Schnittteile für einen Zuschnitt. Sie verbindet Teilemenge, Materialbreite und Orientierungsregeln.
- Materialausnutzung
- Das Verhältnis der Schnittteilfläche zur betrachteten Materialfläche. Die verwendete Bezugsfläche muss bei Vergleichen übereinstimmen.